
- Foto: Sony
Hochauflösende Camcorder benötigen ein entsprechend leistungsfähiges digitales Aufzeichnungsformat, um das umfangreiche Datenmaterial, das brillanten Bildern zugrunde liegt, verarbeiten und abspeichern zu können. Um ein solch hochauflösendes Videodateiformat handelt es sich bei AVCHD (Advanced Video Codec High Definition). Zur physischen Aufzeichnung können dabei digitale Datenträger wie DVDs, SD-Speicherkarten oder Festplatten genutzt werden. Bei dem von Sony und Panasonic entwickelten AVCHD-Format erfolgt die Kompression der Daten nach dem leistungsfähigen H.264/MPEG-4 AVC Standard.
Im ebenfalls hochauflösenden 720p-Format (p steht für progressive) wird wiederum mit Vollbildern in der Auflösung 1280×720 Pixel gearbeitet, die 24, 50 oder 60 mal pro Sekunde dargestellt werden. Audiosignale werden AVCHD in der AV-3 Dolby Digital-Kodierung aufgezeichnet. Seit Anfang 2009 gibt es außerdem die abgespeckte Variante AVCHD Lite, die ausschließlich mit dem Zeilenformat 720p arbeitet.
In der Wiedergabe des Bildmaterials erreicht man die besten Ergebnisse mit einem Flachbildfernseher, der über HD-ready oder Full-HD-Auflösung verfügt. AVCHD-Aufnahmen lassen sich auch mit HD-DVD- und Blu-ray-Playern wiedergeben. Für die Schnittbearbeitung am PC sind ein leistungsfähiger Prozessor und ein großer Arbeitsspeicher die Grundvoraussetzung.



