
Foto: Benq
Mit V2200 Eco und V2400 Eco hat Benq zwei neue Monitore, die jetzt im Fachhandel erhältlich sein sollen. In alternativem Design sind die Modelle auch unter den Namen V2210 Eco und V2410 Eco erhältlich. Die Vorteile bleiben dieselben: Mit LED-Backlight sollen die LCDs hohen Kontrast erreichen und die Umwelt schonen.
Die Unterschiede sind gering: V2200 Eco und V2400 Eco sind mattweiße Monitore mit einer Schale, die im Standfuß eingelassen ist. Dagegen sind V2210 Eco und V2410 Eco schwarz und ohne Schale.
Sonst überwiegen die Gemeinsamkeiten. Der V2200 Eco bietet 21,5 Zoll Bilddiagonale, der V2400 Eco besitzt 24 Zoll. Gemeinsam ist den Monitoren die Full HD-Auflösung 1920 x 1080. Die Multimedia-freundliche Auflösung findet auch bei den Schnittstellen ihre Entsprechung. Neben dem VGA-Eingang findet man einen HDMI 1.3-Port mit HDCP.
Dass man überhaupt Multimedia auf V2200 Eco und V2400 Eco holen will, sollen die Leistungswerte sicher stellen. Auf sagenhafte 5.000.000:1 beziffert Benq den Kontrast dank Edge-LED-Beleuchtung. 250 cd/qm Helligkeit, 5 ms Reaktionszeit und 170 Grad horizontalen Betrachtungswinkel nennt der Hersteller weiter. Damit die 16,7 Millionen darstellbaren Farben richtig leuchten, setzt Benq auf Senseye 3-Technologie. Quecksilberfrei und mit nur 24 Watt (V2200 Eco) oder 28 Watt (V2400 Eco) Leistungsaufnahme sind die Monitore zudem umweltfreundlich. Die Preisempfehlungen: 299 € für den V2200 Eco und 329 € für den V2400 Eco.


1. Januar 2010 um 17:56 Uhr
Nach vielen Stunden Internetsuche, welcher Monitor denn für mich der Richtige sei, habe ich nun seit 2 Wochen den BenQ V2410eco zu Hause stehen. Da der Monitor recht neu auf dem Markt ist, gibt es zurzeit nur spärliche Informationen oder Tests über den Bildschirm. Für mich war es wichtig, keinen Stromfresser zu betreiben und ein für die Augen angenehmes Display vor mir zu haben. In beiden Punkten schneidet dieser Monitor hervorragend ab. Er liefert ein gestochen scharfes Ergebnis in Bild und Schrift, dabei verbraucht er gerade mal zwischen 11 und 15 Watt im eco-Modus, welchen ich fast immer benutze. In einem oberflächlichen Test hieß es, die Schrift sei je nach Hintergrund unscharf und es kann anstrengend werden, auf dem Bildschirm Texte zu lesen. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist natürlich selbstverständlich, dass man ein Adapterkabel von DVI (Karte) zu HDMI (Monitor) benutzen sollte, um in den Genuss einer hervorragenden Bildqualität zu kommen. Die Ausleuchtung ist dank LED-Hintergrundbeleuchtung beispielhaft, ebensogut die Interpolation. Es gibt keine Verzerrungen im 4:3 Format. Videos und Spiele werden sehr gut wiedergegeben. Das Design würde ich als elegant bezeichnen, aber dies ist letztendlich Geschmacksache. Die Nachteile sind schnell aufgezählt: Keinen DVI-Anschluss (brauche ich nicht, da HDMI vorhanden), Adapterkabel wird nicht mitgeliefert, die Blickwinkelabhängigkeit ist wie bei allen TN-Panels eingeschränkt (man kann sich jedoch ohne Probleme einen Film zu dritt anschauen kann). Für mich ist dieser Monitor eine Kaufempfehlung.