DLNA: Vernetzte Informationstechnik im Heimbereich

Flimmerkisten.de - Fernseher, Home-Cinema & Videospiele

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Jul 28
Foto: pixelio.de / klicker
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Rein technisch gesehen dürfte die Vernetzung unterschiedlicher Multimediageräte keine große Herausforderung mehr darstellen. Viel eher sind es die unterschiedlichen Formate, Verarbeitungsverfahren und Übertragungsstandards der verschiedenen Hersteller, die die Verständigung und Interaktion innerhalb eines Heimnetzwerkes wesentlich erschweren. Seit 2003 arbeiten nun mehr als 250 Unternehmen im Rahmen der DLNA (Digital Living Network Alliance) an der Förderung gemeinsamer Standards und der Verbesserung von drahtgebundener und drahtloser Vernetzung zwischen unterschiedlichsten informationstechnischen Geräten im Heimbereich.

In der DLNA haben sich nicht nur Hersteller aus dem Bereich Home Entertainment und Consumer Electronics zusammengeschlossen. Auch die Bereiche Computer und Mobilfunktechnik sind mit ihren Branchenriesen vertreten. Darin wird der Anspruch deutlich, möglichst viele der im Privatbereich genutzten Informationstechniken mit interaktiven Fähigkeiten auszustatten. Vor allem die Grenzüberwindung zwischen den bisher mehr oder weniger insularen Kommunikationsbereichen des Computers, der Unterhaltungselektronik und der Mobilgeräte dürfte noch eine große Herausforderung darstellen. Im Fokus der DLNA liegt dementsprechend ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Groß- und Kleingeräten stationärer und mobiler Art, ein universaler Datenaustausch beispielsweise zwischen dem Computer, dem Smartphone, dem PDA oder MP3-Player und dem AV-Receiver im Rahmen eines integrierten Heimnetzwerkes.

Geräte mit DLNA-Zertifikat müssen bestimmte Richtlinien erfüllen, wobei hauptsächlich auf PC-Technologie zurückgegriffen wird. Die aktuelle Fassung des DLNA-Standards in der Version 1.5 umfasst u.a. LAN- und WLAN- Netzwerkprotokolle, die Netzwerktechnik UPnP (Universal Plug and Play) sowie diverse Dateiformate wie JPEG oder MPEG 2. Auch Bluetooth, RTP-Streaming und AVC/MPEG 4 sollen demnächst in die Richtlinien aufgenommen werden.

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