
Foto: Dream Multimedia
Auf der vergangenen Anga Cable stellte der Linux-Spezialist Dream Multimedia seinen ersten HDMI-Receiver Dreambox DM500 HD vor – eigentlich sollte das Gerät bereits im Sommer 2009 auf den Markt kommen. Das hatte sich dann auf Anfang 2010 verschoben, um nun endlich verfügbar zu sein. Für eine Preisempfehlung von 339 Euro kann die Dreambox DM500 HD nun ihren Besitzer wechseln.
Ausgerüstet mit 64-MB-Flashspeicher, 256 MB RAM und 400-MHz-Prozessor, basiert der Receiver auf Linux und kann via Ethernet-Anschluss mit 10/100 Mbit im Heimnetzwerk eingebunden werden. Weiter wird via Ethernet der Internetzugang sichergestellt. Rückseitig findet sich ein USB-Mini-Port, über den Software-Updates aufgespielt werden. Außerdem gibt es einen eSATA-Anschluss, der den Receiver zum digitalen Videorekorder (PVR) werden lässt, um TV-Programme auf eine externe Festplatte zu bannen. Aufgezeichnet werden kann via EPG.
Das Modell ist das erste aus dem Hause Dream Multimedia, welches über einen HDMI-Port verfügt – bislang nutzte der Hersteller DVI. Zur weiteren Ausstattung zählen eine Scart-Buchse, ein optischer S/P-DIF-Ausgang und frontseitig ein SmartCard-Reader, der Dreamcrypt entschlüsselt. Mit schlanken Maßen von 195 x 130 x 40 mm lässt sich die Dreambox einfach hinter dem Fernseher verstauen. Mit 12 Watt Stromverbrauch im Betrieb und unter einem Watt im Standby arbeitet das Gerät angenehm stromsparend.
Die technischen Daten des Receivers klingen nach einem soliden Gerät, allerdings erscheint der Preis etwas überteuert, betrachtet man sich Konkurrenzangebote. Der Micro M200 HD etwa bietet mit einer Preisempfehlung von 189,90 Euro vergleichbare Leistung (beispielsweise PVR und CI), wird positiv bewertet und ist bereits seit einiger Zeit auf dem Markt, sodass der Marktpreis schon angenehm gesunken ist.


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