FIFA 09 Test: Verbesserungen im Vergleich zum 08-Vorgänger von EA Sports

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Okt 06
Foto: EA Sports
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FIFA 09 ist seit vergangenen Donnerstag in den Läden. Nach endlos vielen Vorberichten, Previews und vielen, vielen Spekulationen konnte sich jeder PC- und Konsolenspieler endlich selbst ein Bild machen. Noch vor dem eigentlichen Release wurde von vielen Seiten prophezeit, dass EA Sports mit FIFA 09 erneut einen glücklosen Angriff auf den Fußball-Thron starten würde. Die Genre-Referenz komme auch in diesem Jahr wieder ganz klar aus dem Hause Konami. Dazu kamen Gerüchte über eine schwächelnde Engine – wo die Grafik doch bislang immer ein Aushängeschild der FIFA-Reihe war. Für einen Fußballfan der „ersten Stunde“, der sich schon bei FIFA 64 von der Milchglasoptik nicht abschrecken ließ, hilft an dieser Stelle nur eins: Controller in die Hand und „raus auf den Rasen“ – der folgende Test bringt Licht ins Dunkel und zeigt, wie es wirklich um das alt-ehrwürdige FIFA von EA Sports bestellt ist.

„Let’s FIFA 09“, heißt in diesem Jahr der Leitspruch. Genau das dürften sich auch die zigtausend fußballhungrigen Video-Gamer gedacht haben – wie viel Neues aber bietet der 09-Ableger, außer den gewohnt aktuellen Ligen und Mannschaften? Im Hauptmenü trifft der FIFA-Virtuose auf das altbekannte Design. Vorher darf er – zumindest auf der Konsole – wieder mit einem Spieler seiner Wahl 1-gegen1-Situationen vor dem Tor trainieren. Vor einem anstehenden Spiel wechselt die Perspektive vom leeren Trainingsplatz direkt ins Stadion. So kommt fast Live-Atmosphäre auf, wenn sich der Spieler vor der eigenen Fankurve warm schießt.

Manager- & Be-a-Pro-Modus

Foto: EA Sports
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Bei den Einzelspieler-Modi wurde auf Xbox 360 und PS3 der Be-a-Pro-Modus stark ausgebaut. Während bei FIFA 08 lediglich ein einzelnes Spiel mit abschließender Bewertung absolviert werden konnte, macht EA Sports diesmal „ernst“. Über vier Saisons lang kann jeder entweder einen existierenden Profi oder einen selbst erstellten Spieler zu Ehre und Ruhm führen. Wer einen eigenen Profi – also höchstwahrscheinlich sich selber – erstellt muss anfangs mit Werten im unteren 60er–Bereich Vorlieb nehmen. Das Team, mit dem man seine Karriere starten möchte, kann frei gewählt werden. Als „unbeschriebenes Blatt“ startet man allerdings im Reserveteam, wo man sich erst einen Namen machen muss. Je nach Erfolg, sei es ein erzieltes Tor, ein „tödlich“ gespielter Pass oder ein sauber getimtes Tackling, sammelt der Spieler Erfahrungspunkte, die sich wiederum in Attribute wie Antritt, Beweglichkeit oder Schussstärke investieren lassen. Die Spieler-Attribute sind übrigens identisch mit denen von FIFA 08, nur dass keine Spezialfähigkeiten mehr wie „Leitwolf“ oder „Elferkiller“ zur Verfügung stehen. Über Zeitungsschnipsel bekommt der Spieler einen kleinen Eindruck von den Medienrummel, dem Fußballprofis heute standhalten müssen. Wenn einem der momentane Klub keine sportlichen Perspektiven mehr bietet, kann man auch andere Angebote prüfen. Einen derartigen Tiefgang wie in Madden 09 oder NHL 09 kann der Be-a-Pro-Modus bei FIFA 09 allerdings nicht entwickeln.

Am motivierendsten ist in der Singleplayer-Variante immer noch der Saison-Modus. Dieser ist mit wenigen Einschränkungen identisch mit dem des Vorgängers. Etwas abgeändert wurde die Verwaltung der eigenen Mannschaft. Positiv dabei ist, dass jeder nun individuell einstellen kann, wie oft sein Team zum Beispiel über Flanken zum Ziel kommen oder wie häufig der Torabschluss selbst gesucht werden soll. Kleine negative Randerscheinung ist, dass nette Zusatz-Features, wie das Zuteilen von Trikotnummern komplett wegfallen. Mit etwas Pech muss der neu verpflichtete Star-Stürmer also mit der „2“ auf dem Trikot vorne im Angriff auflaufen. Zwischen den Spieltagen werden dem Spieler auch wieder regelmäßig Multiple-Choice-Fragen gestellt, wobei es sich wie schon bei FIFA 08 um einen Mix aus neuen und älteren Szenarien handelt. Ebenfalls vom Vorgänger übernommen wurden Schwächen beim Saisonabschluss. Der solide Manager-Modus in FIFA 09 büßt dadurch viel an Atmosphäre ein, dass einerseits wieder die Playoff- bzw. Relegationsspiele völlig außer Acht gelassen werden (in Deutschland steigen weiterhin die ersten 3 Teams aus der zweiten Liga direkt auf). Zum anderen wirkt die sogenannte „Elf des Jahres“ wie ein bunt zusammengewürfelter Haufen. Ein Beispiel: Bei Abschluss der real noch laufenden Zweitliga-Saison befand sich ein KSC-Spieler in der Top-Elf der Saison (also ein Erstligist), der auch gleich zum besten Spieler der zweiten Liga gekürt wurde. Ein Fauxpas, der eigentlich nicht passieren darf – vor allem, weil der Fehler auch schon beim Vorgänger auftrat.

Änderungen im Gameplay

Foto: EA Sports
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Das Hauptaugenmerk bei FIFA 09 legte EA Sports eindeutig auf das Gameplay. Das Geschehen auf dem Platz wirkt tatsächlich lebendiger – nicht zuletzt, weil in Form des Schiedsrichters und seiner Assistenzen wirklich mehr „Leben“ auf dem Rasen herrscht. Die Bewegungen der Spieler wirken allesamt etwas flüssiger als im Vorjahr. Tore wie am Fließband gibt es aber auch in diesem Jahr nicht – zumindest nicht auf Anhieb. In der Defensive rührt der Gegner Beton an, zwar sind von Team zu Team Unterschiede zu erkennen, doch agieren die Abwehrreihen derart diszipliniert, dass die eigenen Stürmer reihenweise ins Abseits laufen. Positiv aber ist, dass sich die Gegner auch bei höheren Schwierigkeitsgraden (Weltkasse & Legende) vereinzelt Schnitzer leisten, die eine ganze Partie auf den Kopf stellen können, wenn man sie denn ausnutzt. Sinnvoller wurde auch die Vorteils-Regel ausgelegt, der Schiri handelt in den meisten Situationen angemessen. Sehr schön ist zum Beispiel auch, dass nun im Nachhinein noch ein Spieler die gelbe Karte erhalten kann, auch wenn das zugehörige Foul wegen der Vorteils-Auslegung nicht gepfiffen wurde. Grafisch befindet sich FIFA 09 etwa auf dem Niveau seines Vorgängers, auf der Xbox 360 dürfte das Bild dank 1080p/i-Unterstützung noch etwas schärfer als auf der PS3 wirken.

Online Teamwork, FIFA 09 Clubs & Adidas Live Season

Foto: EA Sports
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Zuletzt noch ein Blick auf die Online-Modi: Neu sind dort die Optionen „Fifa 09 Clubs“ und „Online Teamwork“. Bei der ersten Variante können Spieler einen eigenen Verein gründen und gegen andere User-Teams antreten. Der Clou dabei ist, dass die Spieler auf dem Feld aus den eigenen Freunden oder angeworbenen FIFA-Veteranen bestehen. Ähnlich aufgebaut ist der Modus „Online Teamwork“ – dort können bis 20 Spieler gegeneinander antreten, wobei jeder Be-a-Pro-like einen festen Spieler steuern kann. Neu ist ebenso die Adidas Live Season, mit der Tiefs und Hochs der realen Spieler auf die virtuellen Pendants übertragen werden. Mit einem Code aus dem Handbuch kann der Spieler eine Liga seiner Wahl, wobei die renommiertesten zur Auswahl stehen, für dieses Feature freischalten. Für die restlichen Spielklassen muss man allerdings Bares zahlen. Insgesamt hat FIFA 09 an Atmosphäre und Spielbarkeit gehörig zugelegt, kleinere und vor allem vermeidbare Schwächen trüben teilweise aber noch empfindlich das Spielbefinden. Wie der direkte Vergleich mit PES 2009 aussieht, wird sich Ende des Monats noch zeigen. FIFA 09 befindet sich seit dem 2. Oktober im Handel. Der hier zu Grunde liegende Test basiert übrigens auf der PS3-Version.

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3 Kommentare to “FIFA 09 Test: Verbesserungen im Vergleich zum 08-Vorgänger von EA Sports”

  1. Fifa-Ranglisten-Spieler sagt:

    Guter bericht, hab das gleiche feststellen müssen – das mit der Top-Elf der Saison ändert sich auch in der zweiten und dritten Saison nicht, scheint ein Bug zu sein – bei mir wurde Buckley zum Spieler der Saison gekrönt, dabei muss man erähnen dass der BVB bei mir auf Platz 15 abgeschlossen hat. In der Elf werden ALLE Spieler berücksichtigt die in einer Saison eingesetzt wurdn, also auch die, die nur 1 oder 2 Einsätze hatten (oder die, die nur einmal oder so eingewechselt wurden). Logisch, dass so einer auch mal leicht Wertung 9 bekommt, damit steht er dann die gesamte Saison vor den anderen Spielern – ein bisschen unrealistisch finde ich noch die Bewertung der Torhüter, meiner hatte die schlechteste Durchschnittsnote am Ende, obwohl er laut Statistik mehr als 80% aller Bälle vom Kasten ferngehalten hat – komisch. Mir is noch was aufgefallen: Wenn ne Mannschaft in der Buli den Pokal gewinnt UND sich in der Liga für den UEFA -Cup qualifiziert, tritt in der nächsten Season doppelt an :)

  2. 007 sagt:

    Hey FIFA09 ist echt der Hammer muss man sich Kaufen

  3. klaus..09 sagt:

    das einzige was in dem bericht nicht stimmt is das fifa09 mit fifa08 etwa auf einer höhe ist

    ..
    die farbtiefe ist besser,die satdien besser dargestellt, und nicht zu vergessen der 3d rasen..außerdem sehen die spieler astrein besser aus als bei 08..

    aber sonst top bericht

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