GTA IV Synchronsprecher von Niko Bellic fordert Umsatzbeteiligung

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Mai 22
Foto: Rockstar Games
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GTA ist der Goldesel schlechthin. Kein anderes Game kann einen derartigen Erfolg vorweisen wie der vierte Teil der Grand Theft Auto Serie. Die Umsatzzahlen bewegen sich im dreistelligen Millionen-Bereich und ein Ende ist nicht in Sicht, zumal GTA IV mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch noch auf dem PC erscheinen wird, vermutlich gegen Ende dieses Jahres. Bis auf einige kleinere Problemchen, die bei jedem Release auftreten, sind alle mit dem Blockbuster zufrieden. Spiele-Fans genauso wie Entwickler und Publisher. Sogar die Testmagazine sind sich einig, dass es an GTA IV nichts auszusetzen gibt. Auf Game Rankings hält GTA mit Abstand die Spitzenposition. Nur einer ist alles andere als zufrieden. Sein Name: Michael Hollick, Synchronsprecher von Niko Bellic, dem Hauptcharakter des Games.

Foto: Rockstar Games
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Wie das Nachrichtenportal Golem heute morgen berichtete, fordert der Schauspieler eine Umsatzbeteiligung für Spiele-Sprecher. Hätte er das mal zwei Jahre früher mit den Verantwortlichen ausgehandelt – Hollick wäre nun vermutlich Millionär. Grund verärgert zu sein, hat er trotzdem nicht, denn so passend seine Stimme auch sein mag, Hollick ist ersetzbar. Hätte er Rockstar beim Casting für die Bellic-Rolle mit seinen Umsatzbeteiligungsplänen konfrontiert, hätten diese vermutlich nur auf die Tür gezeigt und „der nächste bitte“ gesagt.

Zudem ist der Schauspieler, der abgesehen von einigen Auftritten in der Krimi-Serie Law & Order nicht viel vorzuweisen hat, keineswegs leer ausgegangen. Im Gegenteil, für 15 Monate Sprech-Arbeit erhielt Hollick rund 100000 US-Dollar. Kein schlechtes Gehalt, bedenkt man, dass er auch nur auf Abruf verfügbar sein musste und sicherlich nicht 5 Tage die Woche 8 Stunden in Anspruch genommen wurde. Immerhin, wie in einem Interview der New York Times zu lesen ist, gibt der Synchronsprecher nicht Rockstar die Schuld, sondern vielmehr der Schauspielgewerkschaft Actor’s Union.

Take 2 selbst äußerte sich zu diesem Thema bislang übrigens nicht. Und mal ehrlich: Hollick soll froh sein, diese Rolle erhalten zu haben. Vermutlich steckt hinter der von ihm entfachten Diskussion um eine etwaige Umsatzbeteiligung auch ein bisschen Marketingstrategie, mit dem Ziel seinen Bekanntheitsgrad zu steigern.

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