
- Foto: Nintendo
Der Nintendo DSi ist seit vergangenem Wochenende in Japan erhältlich. Nach Gamezone-Angaben häuften sich wie gewöhnlich am Erstverkaufstag die Schlangen vor den Läden. Die meisten Händler meldeten binnen weniger Stunden den DSi als vergriffen. Ein Hype wie in Japan, dass Kunden schon am Abend vorher auf dem Parkplatz campen, um einen vorderen Platz in der Schlange zu ergattern, wird hierzulande zwar nicht erwartet. Dass der neue Nintendo-Handheld aber erneut für schwarze Umsatzzahlen beim Konsolenmarktführer sorgen wird, scheint so gut wie sicher.
Im Vergleich zum Vorgänger, der NDS-Lite-Version, ist der Nintendo DSi noch einmal 12 Prozent schlanker und etwa 4 Gramm leichter. Ganz neu hingegen sind die beiden Kameras, eine innen und die andere außen am Gehäuse. Die Außenkamera stellt Bilder in 3-Megapixel-Auflöung dar. Die innen angebrachte Cam wird mit 0,3 Megapixel beziffert. Neu ist ebenfalls ein SD-Card-Slot für Speicherkarten. Damit die Handheld-Konsole aber trotzdem weiter „abspecken“ konnte, wurde beim DSi der Einschub für Game-Boy-Advance-Spiele weggelassen.
Gaming-Fans, die ihre Konsole gerne mit dem neuesten Download-Content füttern, kommen nun auch mit dem DSi auf ihre Kosten. Ein auf Opera basierender Webbrowser soll den Zugang auf einen eigens eingerichteten DSWare-Shop ermöglichen. Als Zahlungsmittel werden dort wie auf der Wii Nintendo-Points eingesetzt. Im Frühjahr 2009 soll der NDS vom DSi auch in Deutschland abgelöst werden. In Japan müssen Gamer umgerechnet ca. 130 Euro für Nintendos neue Handheld-Konsole zahlen.


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