Heimgebrautes für die Nintendo Wii: Der Homebrew Channel geht auf Sendung

Mai 200827

von Stefan in Videospiele Ι Kommentare 4

Logo: Nintendo
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Unter den diversen Wortkombinationen mit „Home“ war “Homebrew” bisher eher nicht aus der Videospiele-Welt bekannt. Dahinter verbirgt sich ein Community-Projekt von Nintendo Wii-Freunden, die die Installation eigener, nicht von Nintendo autorisierter Software vereinfachen wollen. Dazu integrierten sie einfach ihren eigenen Menüpunkt auf der Konsole, den Homebrew Channel.

Bisher musste zur Installation fremder Software entweder eine Boot-DVD auf einer mit einem Mod-Chip ausgestatteten Wii zu Hilfe genommen werden oder der Twilight Hack, bei dem über einen Softwarefehler im Spiel Zelda: Twilight Princess über vorbereitete Spielstände neue Software installiert werden kann. Eine der beiden Möglichkeiten muss nach wie vor für die Erstinstallation des Homebrew Channels dienen, danach kann nach Herzenslust direkt über das Netzwerk, SD-Karten oder den USBGecko installiert werden. Letzterer ist ein SD-to-USB-Adapter, der direkt vom PC gestartet wird.

Um den Channel aktuell halten zu können gibt es eine Routine für automatische Updates, die aber auch deaktiviert werden kann. Zusätzlich steht ein Programmpaket zum Download bereit, dass bereits eine Reihe von Homebrew-Anwendungen enthält, darunter Tetris, Gecko Region Free und die Emulatoren GameCube Linux v0.4, ScummVM, Tetris und Wii64.

Weiterlesen:

Homebrew Wiki

Bericht auf Golem.de

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4 Kommentare
Dolin sagt
27. Mai 2008

[Unter den diversen Wortkombinationen mit „Home“ war “Homebrew” bisher eher nicht aus der Videospiele-Welt bekannt.]

Währe es so schwer gewesen so wenigstens ein bisschen zu erkundigen bevor man sowas schreibt?
Der begriff Homebrew meint im Bereich Konsolen schon sehr lange Selbst gebastelte Software.

Stefan sagt
28. Mai 2008

Hallo Dolin,
damit wollte ich eigentlich nur sagen, dass Homebrew eben deutlich bekannter ist als Ausdruck für das heimische Bier brauen. Grundsätzlich hast du aber natürlich recht :)

Stanislav sagt
30. Dezember 2008

Die bei Golem vorgestellte Variante benutzt einen Modchip, was für Privatanwender eigentlich nicht die idealste Variante ist, da dadurch die Garantie erlischt. Eine bessere Variante ist die Verwendung einer Wii-Unlock Software. Diese kann man bei Bedarf auch wieder deinstallieren fals man das Gerät einschicken muss und es ist keine aufwändige Manipulation am Gerät notwendig. Ausserdem können auch Updates der Software schnell übernommen werden.
Als zuverlässiger Anbieter ist mir momentan http://www.wii-hack.de/ bekannt. Kostet zwar ca 19 €, dafür gibts die Updates kostenlos dazu und man hat Zugriff auf >2000 gratis Games für die Wii nach der Installation

Max Zocher sagt
13. März 2010

Ich finde in gut(wii Homebree Channel).

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