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Unter den diversen Wortkombinationen mit „Home“ war “Homebrew” bisher eher nicht aus der Videospiele-Welt bekannt. Dahinter verbirgt sich ein Community-Projekt von Nintendo Wii-Freunden, die die Installation eigener, nicht von Nintendo autorisierter Software vereinfachen wollen. Dazu integrierten sie einfach ihren eigenen Menüpunkt auf der Konsole, den Homebrew Channel.
Bisher musste zur Installation fremder Software entweder eine Boot-DVD auf einer mit einem Mod-Chip ausgestatteten Wii zu Hilfe genommen werden oder der Twilight Hack, bei dem über einen Softwarefehler im Spiel Zelda: Twilight Princess über vorbereitete Spielstände neue Software installiert werden kann. Eine der beiden Möglichkeiten muss nach wie vor für die Erstinstallation des Homebrew Channels dienen, danach kann nach Herzenslust direkt über das Netzwerk, SD-Karten oder den USBGecko installiert werden. Letzterer ist ein SD-to-USB-Adapter, der direkt vom PC gestartet wird.
Um den Channel aktuell halten zu können gibt es eine Routine für automatische Updates, die aber auch deaktiviert werden kann. Zusätzlich steht ein Programmpaket zum Download bereit, dass bereits eine Reihe von Homebrew-Anwendungen enthält, darunter Tetris, Gecko Region Free und die Emulatoren GameCube Linux v0.4, ScummVM, Tetris und Wii64.
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