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Die Abkürzung OLED steht für Organic light emitting diode. Dahinter steckt ein einfaches Funktionsprinzip: Bestimmte Verbindungen der organischen Chemie, kleine Moleküle oder langkettige Polymere, beginnen zu leuchten, wenn man eine elektrische Spannung anlegt. Die organischen Halbleiter-Materialien werden in extrem dünner Schicht auf ein Trägermaterial aufgebracht, wobei derzeit zwei Verfahren konkurrieren: Während die so genannten kleinen Moleküle aufgedampft werden, lassen sich die Polymere in Flüssigkeit lösen und mit einer Art Drucker hauchdünn auf dem Träger fixieren. Je nach chemischer Verbindung leuchten die organischen Verbindungen in unterschiedlichen Farben, sobald sie von Strom durchflossen werden. Das Trägermaterial dient dabei als Elektrode.
Technisch anspruchsvolle Verarbeitung
Aus dem Herstellungsverfahren lassen sich bereits die einschlägigen Vor- und Nachteile der OLED-Technologie ablesen: Je nach den verwendeten Materialien lassen sich extrem dünne Bildschirme herstellen, bis hin zu flexiblen Folien oder großflächiger Raumbeleuchtung. Zumindest theoretisch. In der Praxis erweisen sich die organischen Halbleiter als sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff und Feuchtigkeit, so dass nicht nur die Verarbeitung aufwändig und teuer ist, sondern auch die Lebensdauer noch Probleme bereitet. Bereits kleinste Verunreinigungen bei der Herstellung oder eine instabile Versiegelung können das organische Material zerstören.
Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten


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