Foto: Panasonic
Panasonic stellte auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas diverses Equipment für das Darstellen von 3D-Inhalten vor; darunter einen Plasma-TV, eine entsprechende Brille, ein Home-Cinema-System und den Blu-ray Player DMP-BDT350. Dieser Player ist mit HDMI 1.4 ausgerüstet, um die HD- und 3D-Inhalte ohne Verluste an den Fernseher weiterzuleiten; mit Dual-Output können die HD-Signale in Ton aber auch an einen AV-Receiver weitergegeben werden, der über HDMI 1.3 verfügt.
Weiter unterstützt der Player DivX HD, AVCHD und die Tonformate Dolby TrueHD sowie DTS-HD Master Audio Essentials bzw. High Resolution Audio. Wahlweise können diese Tonformate intern dekodiert oder per Bitstream ausgegeben werden. Über USB-Dongle ist das Gerät mit WLAN ausgestattet; weiter hat der Hersteller diesem Player eine Ethernet-Schnittstelle spendiert, um BD Live-Inhalte wiederzugeben oder Firmware-Updates aufzuspielen. Daneben ist Viera Cast mit an Bord: Damit kann auf Online-Inhalte u.a. von YouTube und Netflix, aber auch auf Skype und Twitter zugegriffen werden. In Amerika bietet der Dienst auch Zugriff auf die Online-Videothek des Online-Versandhändlers Amazon.
Die DLNA-Unterstützung sorgt dafür, dass das Streamen von Inhalten von entsprechend kompatiblen PCs oder Konsolen möglich wird. Als Speicherplatz können SDXC-Speicherkarten mit bis zu 2 TB in den dafür vorgesehenen Slot eingefügt werden; hier lassen sich die BD Live-Inhalte speichern. Per USB können Inhalte übertragen werden: Musik, Videos oder Fotos können von Speichersticks oder externen Festplatten auf den Player übertragen werden. Akustisch gibt es die Möglichkeit, analogen 7.1-Surround-Sound zu nutzen. Neben gängigen Blu-ray Discs (in 2 oder 3D) mit 1080 / 24p-Auflösung gibt der Player auch DVDs wieder, die auf bis zu 1080p hochskaliert werden können.
Im Frühjahr wird der Panasonic DMP-BDT350 über amerikanische Ladentheken wandern können – bislang ist ein Preis genauso unklar, wie ein Erscheinungstermin für Europa. Der Hersteller bereitete darauf vor, dass diese Infos Ende Februar folgen sollen. Angesichts der umfangreichen Ausstattung, die in die obere Mittelklasse bis Oberklasse gehört, dürfte der Player allerdings einiges kosten. Erste Tests dürften dann zeigen, ob sich diese wahrscheinlich hohe Investition auch lohnt.


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