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„Home“ heißt ein Projekt von Sony, mit dem PS3-Besitzer ihr eigenes Reich geschenkt bekommen. Auf der E3 hat der Entertainment-Hersteller sein neues Online-Portal ausführlich vorgestellt. Der Kerngedanke von „Home“ ist, dass PS3-User mit ihren Freunden in einem virtuellen Apartment zusammenkommen, chatten und gemeinsam ein Game starten können. Außerhalb der Polygonwände gibt es Bowlingbahnen, Pool- und Gleithockey-Tische. Über riesengroße Kinoleinwände soll der Zugang zum angekündigten Filme-Downloadportal möglich sein. Klingt alles sehr interessant, ist allerdings wenig innovativ und wirkt wie ein Sony-Mix aus Second Life und GTA 4.
Die PS3-Gemeinde dürfte trotzdem Gefallen daran finden. Wer sich „Home“ auf seine Konsole lädt, bekommt kostenfreien Zugriff auf seine eigene, individuell gestaltbare „Wohnung“, darf seinen Charakter nach Belieben mit Accessoires und Klamotten ausrüsten und kann ebenso den Schritt hinaus vor die virtuelle Tür tätigen. Dort erwartet ihn u. a. eine riesige Shopping-Mall – die insgesamt zwei Etagen umfasst – in der Spieler ihre Online-„Ich’s“ gegen Bargeld (oder besser: Kreditkarte) aufpimpen können. Interessant wird das Ganze vor allem, wenn sich möglichst viele Gamer in der neugefertigten Sony-Welt tummeln. Dann auch könnte sich der Individualisierungsgedanke stärker bemerkbar machen. Und „Home“ könnte sich für Sony als profitable Quelle erweisen. Allein ein starkes Argument, warum sich PS3-User für „Home“ begeistern sollten, fehlt noch. Zusammen Game-Sessions starten, chatten oder einfach nur „abhängen“ können Spieler auch ohne den neuen Sony-Service.
Zumindest unterstützt „Home“ alle gängigen Kommunikationsformen, vom „Normalo“-Plausch via USB-Tastatur bis zum Voice-Chat von Mikro zu Mikro. Offen blieb noch, wann die Playstation-Fangemeinde in ihr neues Zuhause umziehen darf.
Mehr Infos zu Home: PS3 Home: News & Infos zum Start des Sony-Community-Portals


20. Juli 2008 um 12:55 Uhr
Wirklich ein guter Schachzug von Sony. Ich denke das Home die PS3 Verkäufe ankurbeln wird vorallem im asiatischen Bereich. Wirklich geile Idee vorallem die Spieleumgebungen Uncharted Bar oder Resistance.
Die eigentlich Sorge liegt bei den regionalen Grenzen. So wird je nach Land oder Kontinent abgegrenzt. Zumindest die puplic places sind nicht für jeden bestimmt dennoch kann er/sie dich in deinem Heim besuchen kommen.
2. August 2008 um 01:55 Uhr
Wer SONY kennt, weiß: Die Sache wird noch heiß
Bisschen abfälliger Schreibstil – Übung macht den Meister, Alexander