
- Foto: Sony
Sonys PS3 verkauft sich scheinbar immer besser. Wie Golem mitteilt, habe der japanische Elektroriese im zweiten Finanzquartal 2008/2009 etwa 2,43 Millionen Playstation 3-Konsolen absetzen können. Zur selben Zeit im Vorjahr verkaufte Sony nur gut die Hälfte an PS3-Modellen (1,31 Millionen). Genauer sei der PS3-Hardware-Verkauf im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum um satte 85 Prozent gestiegen.
Etwas eingebrochen seien dagegen die Absatz-Zahlen für die Vorgänger-Konsole, die PS2. Nach Golem-Angaben habe Sony im abgelaufenen Finanzquartal etwa 2,5 Millionen Playstation 2-Hardware-Einheiten verkaufen können – knapp eine Million weniger als noch im zweiten Jahresabschnitt 2007. Der Absatz von PSP-Handheld-Konsolen sei dagegen um etwa 0,6 Millionen gewachsen.
Trotz der positiven Entwicklung im Hardware-Bereich müsse Sony auch in der Gaming-Sparte wieder Verluste verbuchen. Während im ersten Finanzquartal noch schwarze Zahlen vorlagen, seien die Gewinne vor allem wegen der rückläufigen Nachfrage nach PS2-Spielen wieder eingebrochen. Demnach habe der Elektronik-Konzern mit ca. 23 Millionen verkauften PS2-Games knapp 15 Millionen weniger Einheiten absetzen können als ein Quartal zuvor. Der Verkauf von PS3-Titeln sei zwar parallel dazu auf 21,1 Millionen (+ 10,7 Mio.) angestiegen. Doch reichte dieser Wachstum anscheinend nicht aus, um Sonys Gaming-Sparte zurück in die schwarzen Zahlen zu führen. Hinzu komme, dass auch der Verkauf von PSP-Software leicht zurückgegangen sei (- 0,8 Mio.).




