Ratgeber Beamer – die besten Projektoren fürs Heimkino im Test

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Jun 20
Foto: Sony VPL-AW15
Foto: Sony VPL-AW15

Noch ein Ratgeber für den Beamer-Kauf – wozu das? Das Internet ist voll von Kaufberatungen, Tests, Tipps & Tricks zu Beamern jeder Couleur: Projektoren für Einsteiger, Mittelklasse-Beamer bis hin zu den absoluten Profi-Geräten. Trotzdem, im Bereich der High-Tech-Produkte, und dazu zählen Beamer wohl auf jeden Fall, gibt es laufend Neuerscheinungen und Verbesserungen. Eine Top-Ten der besten Beamer ist interessant, jedoch nicht, wenn sie vor einem Jahr erstellt wurde. Doch genug der Rechtfertigungen – hier sind aktuelle Kaufempfehlungen aus der Flimmerkiste:

Aufgepasst! Was ist beim Kauf eines Beamers zu beachten?

Das erste, was einem einfällt, ist der Aspekt „Bildqualität“, und der ist sicherlich auch der wichtigste. Richtiges Kino-Feeling kommt nur dann auf, wenn die Bilder gestochen scharf und kräftig auf die Leinwand geworfen werden. Eine Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten (HD ready) ist Pflicht, noch besser, aber auch teurer, sind Beamer, die mit dem Kennzeichen „Full HD“ versehen sind und somit den derzeit höchsten festgelegten HDTV-Standard von 1920 x 1080 Bildpunkten erreichen. In dem Bereich Bildqualität spielt jedoch noch ein anderer Gesichtspunkt eine entscheidende Rolle: Die Lumenleistung. Je heller der Einsatzbereich des Beamers desto höher sollte der in Lumen gemessene Lichtstrom sein.

Neben der Bildqualität gilt es folgende Aspekte im Auge zu behalten: Handhabung (wie leicht lässt sich der Projektor benutzen, warten, und wie lang dauert es, bis er betriebsbereit ist). Ebenso wichtig bzw. für jene, die ihren Beamer sehr häufig benutzen, sogar noch wichtiger, ist der Punkt Umwelteigenschaften. Hierunter fallen hauptsächlich der Stromverbrauch des Gerätes, das Betriebsgeräusch und die Lebensdauer der Lampe. Zu guter Letzt sollte nicht vergessen werden, darauf zu achten, welche Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind.

 

Beamer für Einsteiger (HD-ready)

Auch wenn einige vielleicht auf einen anderen Rat gehofft haben, empfehlenswerte Einsteiger-Modelle beginnen preislich bei etwa 800 Euro. Entscheidet man sich für günstigere Modelle, muss man Abstriche machen und beispielsweise auf die Darstellung im 16:9-Format und auf Auflösungen im HD-Bereich verzichten. Davon abgesehen ist das Betriebsgeräusch billiger Beamer meist derart laut, dass an einen entspannten Heimkino-Abend nicht zu denken ist.

Foto: Panasonic PT-AX200
Foto: Panasonic PT-AX200

Ein gutes Einstiegsmodell ist der Panasonic PT-AX200E. In puncto Farbdarstellung geht es in dieser Preisklasse kaum besser. Entscheidet man sich für diesen Beamer, kann man sich auf kräftige Farben und ein kontrastreiches Bild freuen. Der LCD-Beamer verfügt sowohl über Lens Shift als auch über eine Keystone-Korrektur. Was seine Umwelteigenschaften angeht, ist das Gerät äußerst vorbildlich: Im Standby-Betrieb sinkt die Stromaufnahme auf Null. Legt man auf diesen Aspekt sehr viel Wert, empfiehlt es sich im Übrigen, den Sanyo PLV-Z5 genauer anzuschauen. Dieser sehr stromsparende Heimkino-Projektor bietet obendrein die Möglichkeit, eine Bilddiagonale von rund sieben Metern darzustellen.

Ebenfalls sehr umweltfreundlich: Der VPL-AW15 aus dem Hause Sony. Auch dieser Beamer setzt auf die LCD-Technologie, bietet eine Vielzahl an Anschlüssen und macht vor allem im Bundle mit der DynaClear-Leinwand eine gute Figur. Letztere ist derart konstruiert, dass sie nur das Licht vom Projektor, nicht aber das Umgebungslicht reflektiert. Eine Eigenschaft, die vor allem in helleren Räumlichkeiten sehr vorteilhaft ist.

Foto: Epson EMP-TWD10
Foto: Epson EMP-TWD10

Doch nicht nur Sony und Panasonic bieten gute Einsteiger-Beamer. Ein Modell, dass an dieser Stelle nicht fehlen darf, ist der Epson EMP-TWD10. Die Besonderheit dieses LCD-Projektors: seine Ausstattung. Ein DVD-Player ist ebenso an Bord wie Lautsprecher und ein USB-2.0-Host. Zudem ist sein Projektionsteil um volle 360 Grad drehbar.

Viele Features, viel Geld – die etwas schlichtere, aber dennoch gute Beamer-Variante stellt BenQ mit seinem W500. Dieser Projektor spielt seine Stärken vor allem bei der Darstellung von Standard-DVDs aus. Mit einem Preis ab 850 Euro ist er sicherlich der günstigste der hier vorgestellten Kandidaten.

Full-HD-Beamer – die Luxus-Klasse

Nennt man einen Blu-ray-Player oder eine Playstation 3 sein Eigen oder zählt zu der elitären Gruppe der Pay-TV-Abonnenten, dann gibt es wohl nichts Schöneres, als diese Geräte an ein Full-HD-taugliches Abspielgerät anzuschließen. Um in den Genuss eines Full-HD-Beamers zu kommen, muss man allerdings auch tief in die Tasche greifen. 1500 Euro sind preislich gesehen die absolute Untergrenze.

Foto: Epson EMP-TW1000
Foto: Epson EMP-TW1000

In dieser Preisklasse bewegt sich der Epson EMP-TW1000. Der Full-HD-Projektor, übrigens auch mit LCD-Technik, punktet vor allem in Sachen Farbauthentizität und Kontrast. Hat man das nötige Kleingeld, sollte man sich auch den großen Bruder (Epson EMP-TW2000) ansehen. Laut Herstellerangaben ist dieser in der Lage, eine Bilddiagonale von bis zu neun Metern an die Wand zu werfen (21-Fach-Zoom). Obendrein liefert er ausgezeichnete Werte in puncto Bildschärfe sowie Weiß- und Schwarzdarstellung.

Foto: Panasonic PT-AE2000
Foto: Panasonic PT-AE2000

Preislich in etwa dazwischen, aber was die Leistungen angeht führend (Testsieger bei Stiftung-Warentest 5/2008), ist der Panasonic PT-AE2000E. Allein die technischen Daten werden bei Heimkino-Fans ein breites Grinsen hervorrufen. Das Kontrastverhältnis beträgt beispielsweise 16000:1. Egal ob bewegte oder Standbilder, beim PT-AE2000E kann man sich auf kräftige Farben und atemberaubend plastische Bilder freuen. Einziges Manko: Die Bildschirmdiagonale soll Panasonic zufolge nur 5 Meter betragen.

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2 Kommentare to “Ratgeber Beamer – die besten Projektoren fürs Heimkino im Test”

  1. Jana sagt:

    Cool! Danke für die ausführliche Kaufberatung!

  2. #RBL sagt:

    viel zu knapp gehalten, dieser bericht ist ein sehr grober umriss, aber danke für das einordnen der geräte.

    mehr detail hätte dennoch nicht geschadet

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