Videoload: Film-Downloads vom Video-On-Demand-Pionier

Aug 200829

von Sebastian in Film, TV & Web , Markt & Wirtschaft Ι Kommentare 6

Logo: Videoload
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Webseite: www.videoload.de

Mit vergleichsweise großer Auswahl und sogar HD-Filmen im Angebot hat sich Videoload als eines der führenden deutschen Video-On-Demand-Portale im Internet etabliert. Geboten werden derzeit mehr als 3000 Filme, Serien und Dokumentationen, darunter schon über 100 in HD-Qualität, Tendenz steigend. Via Streaming oder als Download kann man sich die bewegten Bilder auf den heimischen Rechner oder einen separat erhältlichen Receiver holen, und sogar auf DVD brennen lässt sich das Material mittlerweile.

Der Vorteil eines Video-On-Demand-Services wie Videoload liegt auf der Hand: Man muss sich nicht mehr aus dem Haus bewegen, um eine Videothek aufzusuchen – gerade bei schlechtem Wetter oder abgelegenem Wohnort eine verlockende Option.

Die schnellste Möglichkeit, bei Videoload einen Film zu sehen, ist das Streaming. Hier werden die Daten nicht komplett auf dem Rechner gespeichert, der Film wird lediglich im Mediaplayer wiedergegeben. Und das nicht nur einmal: Das virtuelle „Ausleihen“ berechtigt, ihn innerhalb von 24 Stunden so oft man will anzuschauen. Entscheidet man sich für einen Download, beginnt die 24-Stunden-Frist erst mit dem ersten Anschauen – man kann einen Film also schon weit im Voraus herunterladen. Für passionierte Sammler empfiehlt sich die Kauf-Option, der sogenannte „Download-to-own“-Service. Hier kann man den Film nicht nur gucken so oft man will, sondern ihn auch auf DVD brennen („Download-to-burn“).

Voraussetzung ist, wie bei allen Online-Videotheken, ein Breitband-Internet-Anschluss, also DSL oder besser noch VDSL. Fürs Streaming empfehlen sich besonders hohe Bandbreiten, da die Filme bei größeren Geschwindigkeiten in höheren Datenraten (bis zu 2600 KB/s bei DSL6000 oder VDSL) und damit höherer Bildqualität abgerufen werden können. Wer langsames DSL hat, sollte daher die Download-Variante wählen, um höchstmögliche Qualität zu bekommen.

Die Kosten bewegen sich zwischen 49 Cent und 4,99 Euro für den Ausleih, kaufen kann man Filme ab 6,99 Euro. Aktuelle Filme kosten zum Verkaufsstart 15,99 Euro.

Hervorgegangen ist Videoload aus dem Video-On-Demand-Angebot des T-Vision Online-Portals der Deutschen Telekom. Seit September 2006 sind hochauflösende Filme im Programm, seit Mitte 2007 sind die Kauf- und Brenn-Optionen in Videoload integriert.

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6 Kommentare
checker007 sagt
29. September 2008

Ich finde, das Thema Video-Downloads könntet ihr ruhig noch ein wenig prominenter gestalten auf eurer Seite.

robert76 sagt
29. September 2008

quatsch, ich glaub nicht, dass video-on-demand in den nächsten paar jahren schon ein echtes thema wird. solange es nicht viel billiger wird, bleibt das was für freaks.

Fridolin Freude sagt
29. September 2008

Lieber Robert, das glaube ich aber schon. Die Zeiten in denen sich die Leute nicht für video-on-demand-Dienste interessierten, sind längst Geschichte. Man muss kein Freak sein, um den Nutzen dieser Dienste zu erkennen. Und teuer sind die Online-Film-Anbieter schon lange nicht mehr; jedenfalls nicht teuerer als die Videothek um die Ecke. Gruss Frido

robert76 sagt
29. September 2008

“billig” heißt ja heutzutage nicht nur, sich mit der videothek um die ecke zu messen. in zeiten, da sich schon 10-jährige die neuesten filme kostenlos saugen – aus welchen dubiosen quellen auch immer -, wird es jeder kostenpflichtige dienst schwer haben. wenn die kostenlose variante nur einen klick entfernt ist, wieso auch nur einen euro bezahlen? mit musik-downloads läuft es doch seit jahren genauso.

kollech sagt
30. September 2008

Das ist wahr, allerdings merken immer mehr (auch Kiddies), dass es teuer werden kann, wenn sie sich Filme usw. ausm Netz ziehen. Die Film-Firmen und Musik-Industrie beschäftigen ja schon ganze Horden an Anwälten, die nur darauf warten, dass einer einen bekannten Film von esel und co zieht. Und, man mag es kaum glauben, aber es gibt immer noch einen Haufen Leute, die überhaupt nicht das “Know How” haben Kinofilme per torrent, esel usw zu laden. Die zahlen lieber ein paar Euro und gehen in die Videothek – merken diese, dass man für genausoviel Geld nicht mal vor die Haustür muss, könnte Videoload, sprich video an demand durchaus interessieren. Die Alternative dazu sind ja Dienste wie Amango.

Hauke sagt
05. März 2009

hab videaload schon selber getestet und fand’s ganz funktional. geh aber trotzdem lieber in die videothek.

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