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Jeder weiß, dass hochaufgelöstes Fernsehen einer der großen Trends in der Unterhaltungselektronik ist. Wer die Anschaffung eines Fernsehers plant, macht einiges richtig, in diese Technik zu investieren. Die entsprechenden Fachausdrücke, mit denen die Produkte beworben werden, auseinander zu halten, fällt allerdings nicht immer leicht. Die gebräuchlichsten sind „HD ready“ und „Full HD“, dazu kommen noch die Bezeichnungen für Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen. Flimmerkisten.de gibt einen Überblick.
Zunächst zur Technik: Fernseh-Signale bestehen aus einem Strom von schnell hintereinander abgespielten Einzelbildern, die das menschliche Gehirn zu einem Video zusammensetzt – man hat das Gefühl, ein kontinuierliches Bild zu sehen. Beim europäischen PAL-Standard werden 25 Bilder pro Sekunde verwendet bei einer typischen Auflösung von 768 x 576 Pixeln. Alternativ wird, vor allem in der Fernsehtechnik, auch einfach die Anzahl der Bildzeilen angegeben, in diesem Fall 576. Für die HD-Normen kommt eine zusätzliche Unterscheidung der Einzelbilder hinzu: übertragen werden entweder Vollbilder (Kürzel p), oder Halbbilder (Kürzel i) im Zeilensprungverfahren. Bei Halbbildern ist die Bildfrequenz doppelt so hoch (beispielsweise 50 Hertz), sodass am Ende ebenfalls das volle Signal zur Verfügung steht. Allerdings soll das Bild durch die höhere Frequenz subjektiv flimmerfreier sein. Bei beiden Varianten werden die Bildwiederholfrequenzen von pal-typischen 25 Hertz von vielen Fachleuten mittlerweile als zu niedrig für die großen HD-Bilder angesehen, sodass auch Frequenzen von 30 Hertz (bei Vollbildern)/60 Hertz (je zwei Halbbilder) geschaffen wurden bis hin zu 60 Hertz mit Vollbildern (1080p60).
HD ready ist ein von der EICTA Anfang 2005 geschaffenes Zertifikat, das die Mindestanforderungen an Anzeigegeräte definiert, die für hochauflösendes Fernsehen nötig sind. Verwendet werden darf es für Geräte, die eine native 16:9-Auflösung von wenigstens 720 Zeilen haben, über mindestens einen analogen YPbPr-Komponenteneingang verfügen, mindestens einen HDCP-fähigen digitalen Eingang (DVI oder HDMI) haben und über beide Eingänge bei 50 oder 60 Hertz Bildwiederholfrequenz Vollbilder mit 1.280 x 720 Pixeln (720p) oder Halbbilder mit 1.920 x 1.080 Pixeln (1080i) darstellen kann. Bei den digitalen Kanälen muss zudem unverschlüsselt und verschlüsselt übertragen werden können. Rechnet man die verschiedenen Bildwiederholfrequenzen mit ein, werden so vier verschiedene Normen unterstützt, was zusätzlich für die Zukunftssicherheit der Produkte sorgen soll. Allerdings ist das Label HD ready weder rechtlich bindend noch unterliegt es einer gesonderten Kontrolle. Vielmehr wird auf die Selbstkontrolle der Händler und auf die Aufmerksamkeit von Kunden und Fachpresse gesetzt.

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Ebenfalls gebräuchlich ist der Ausdruck Full HD. Leider liegen hier jedoch gar keine Zertifizierungsstandards vor, er wird von Herstellern und Shops nach eigenem Ermessen genutzt. Zwar legt der Begriff nahe, dass eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei mindestens 25 Vollbildern anliegt (1080p), dies sollte man aber immer im Einzelnen anhand der Gerätespezifikationen überprüfen. Mehr Sicherheit bietet da schon das ebenfalls von der EICTA eingeführte Label “HD ready 1080p”. Neben den Spezifikationen des HD ready-Labels muss hier zusätzlich eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und eine maximale Bildfrequenz von 60 Hertz möglich sein.



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9. Mai 2008 um 13:54 Uhr
[...] über eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel und wird dementsprechend mit dem Prädikat „HD-Ready“ umworben. Der H5350 bietet neben einem HDMI-Anschluss eine Component-, eine Composite- und eine [...]