Der Begriff Lumen kommt aus dem lateinischen (Licht) und ist die Maßeinheit für einen Lichtstrom, der auf eine Projektionsfläche trifft. ANSI wiederum steht für ein amerikanisches Standardisierungsinstitut, das American National Standards Institute. Gegenwärtig wird einem die Maßeinheit ANSI Lumen vor allem beim Kauf eines Beamers begegnen. Die Lumenleistung eines Gerätes wird ermittelt, indem das Projektionsbild in neun Quadrate unterteilt wird. In der Mitte jedes Quadrates wird mit einem Luxmeter der Lichtstrom gemessen. Anschließend wird der Durchschnitt der neun Messergebnisse mit der Größe der Projektionsfläche multipliziert (Lumen = Lux x m²).
Anzumerken ist, dass die von den Herstellern angegebene Lumen-Leistung in den meisten Fällen von der tatsächlich in der Praxis erreichten Leistung abweicht. Zum einen mag das daran liegen, dass es sich bei den Herstellerangaben nur um Maximalwerte handelt und zum anderen schlichtweg an fehlerhaft geeichten Luxmetern.
Es gibt Beamer, meistens ältere Modelle, die nicht einmal auf 900 ANSI-Lumen kommen, andere hingegen liegen sogar bei über 4700 ANSI-Lumen. Empfehlenswerte Heimkino-Beamer leuchten gegenwärtig mit 2000 bis 4000 Lumen. Übrigens, da es sich bei dem Lumen-Wert nur um einen Durchschnittswert handelt, lassen sich anhand dessen keine Rückschlüsse darauf ziehen, wie gut oder schlecht der Beamer die Projektionsfläche gleichmäßig ausleuchten kann.





