
- Foto: Pioneer
In vielen Auflistungen der technischen Daten von TFT- oder Plasmafernsehern wird neben so essentiellen Informationen wie Auflösung oder Kontrastverhältnis auch auf den Betrachtungswinkel hingewiesen. Doch was ist damit gemeint?
Der Begriff beschreibt, aus welchem horizontalen bzw. vertikalen Winkel das dargestellte Bild noch gut erkennbar ist. Denn je weiter sich der Betrachter von der optimalen frontalen Sichtweise (0°) entfernt, desto mehr verändern sich die dargestellten Farben und Kontrastwerte der Flachbildschirme. Insbesondere ältere LCD-Displays waren in dieser Hinsicht sehr problematisch.
Als Grenzwert ist der Punkt definiert, an dem noch ein Zehntel des ursprünglichen Kontrastverhältnisses geliefert wird. Heute gibt es bereits Bildschirme, die nominell Betrachtungswinkel von 178° bieten. Da dieser Wert aber nur Auskunft über den Kontrast, nicht aber die Farbwerte und die Schärfe gibt, sollte man nicht damit rechnen, bei extremer seitlicher Betrachtung noch Bilder sehen zu können, die mit denen aus frontaler Perspektive mithalten können.






