Auf diesen Begriff wird man hauptsächlich beim Kauf eines Videoprojektors stoßen. Die Keystone-Korrektur, zu deutsch Trapezkorrektur, kommt zum Einsatz, wenn die Projektion des Beamers nicht genau im rechten Winkel auf die (Lein-)wand trifft, der Projektor also entweder etwas nach unten oder nach oben geneigt ist (z.B. durch Befestigung an der Decke). Verfügt das Gerät nicht über eine Keystone-Korrektur, würde das Bild in diesem Fall trapezförmig dargestellt werden. Um eine rechteckige Darstellung des Bildes zu erreichen, sorgt die Keystone-Technik für einen Ausgleich, indem sie das Bild entsprechend trapezförmig (gegen-)verzerrt.
Vorraussetzung für die Keystone-Technik ist, dass die Projektion auf eine senkrechte Fläche geworfen wird. Der im Beamer integrierte Lagesensor registriert lediglich den jeweiligen Aufstellwinkel des Gerätes und nimmt diesen als Grundlage für seine Berechnungen. Kommt die Keystone-Korrektur zum Einsatz, muss zwangsläufig ein Pixelverlust in Kauf genommen werden, da eine Seite des Bildes gestaucht wird, ohne dass die Auflösung erhöht wird.


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5. Juni 2008 um 16:31 Uhr
[...] und durch die Verschiebung des unteren Bildbereichs in die Objektivmitte überwiegend ohne Keystone-Korrektur auskommen. Anschlussmöglichkeiten finden sich in Form von DVI, HDMI und RJ-45, letzterer [...]