Wie funktioniert eigentlich… eine Blu-ray Disc?

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Apr 02
Foto: Blu-ray Disc Association
Foto: Blu-ray Disc Association

Seit Anfang 2008 scheint klar: Im Wettbewerb um die Nachfolge des DVD-Formats hat die Blu-ray Disc die Nase vorn gegenüber dem Konkurrenzprodukt HD-DVD. Warum man auf die neue Technik umsteigen sollte, ist klar: Eine Blu-ray Disc bietet deutlich mehr Speicherplatz als die herkömmliche DVD und ist damit auch für hochauflösende Filme geeignet – nur so kann ein HD-Widescreen-Fernseher auch tatsächlich seine Stärken ausspielen. Was genau hinter der neuen Technik steckt, wissen jedoch nur die Wenigsten.

Der Hauptunterschied zwischen DVD und Blu-ray Disc besteht darin, dass für die Abtastung des Blu-ray-Datenträgers ein blau-violetter Laser der Wellenlänge 405 nm verwendet wird. Der Laserspot selbst hat daher einen geringeren Durchmesser als der bei der DVD verwendete. Außerdem hat die Fokussierungsoptik des Lasers einen deutlich geringeren Abstand zum Datenträger, und auch die Schutzschicht der Disc auf der abzutastenden Seite ist dünner als bei der herkömmlichen DVD. Der Effekt: Der Laser kann noch präziser fokussiert werden, sodass es möglich wird, die digital gespeicherten Daten viel enger zu packen. Deshalb passen auf eine Blu-ray-Lage bis zu 27 Gigabyte – also gut fünfmal so viel, wie bei einer Single-Layer-DVD (4,7 Gigabyte). Dieser Speicherplatz reicht für ca. 135 Minuten MPEG2-Video in HD-Qualität. Eine Blu-ray Disc wird vom Blu-ray-Player zudem, bei gleicher Rotationsgeschwindigkeit wie eine DVD, etwa viermal schneller ausgelesen – anders wäre die Datenmenge auch nicht zu bewältigen.

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1 Kommentar to “Wie funktioniert eigentlich… eine Blu-ray Disc?”

  1. CHIP Test & Kauf Blu-ray-Player im Vergleich » Tests.de sagt:

    [...] sind out, Blu-ray Player in. Welches Modell am besten ist, verrät der Test in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift [...]

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